# Glossar - WMS-Begriffe und Definitionen

📚 WMS-Fachbegriffe

Umfassendes Glossar mit Definitionen und Erklärungen für das Georg Fischer WMS

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## Begriffe
### A

ABC-Analyse

Klassifizierungsverfahren zur Kategorisierung von Artikeln nach ihrem Wert oder ihrer Wichtigkeit. A-Artikel haben hohen Wert/Wichtigkeit, B-Artikel mittleren Wert, C-Artikel geringen Wert.

Kontext: Lagerverwaltung, Bestandsoptimierung

AKL (Automatisches Kleinteilelager)

Vollautomatisches Lagersystem für kleine bis mittlere Teile. Bei Georg Fischer verwendet für Teile bis 50kg mit automatischer Ein- und Auslagerung durch Regalbediengeräte.

Kontext: Lagertechnik, Automatisierung

Artikel

Eindeutig identifizierbare Einheit im WMS, charakterisiert durch Artikelnummer, Bezeichnung, Maße und weitere Stammdaten.

Kontext: Stammdaten, Lagerverwaltung

Auftrag

Arbeitsauftrag im WMS, kann Einlagerung, Auslagerung, Umlagerung oder Inventur umfassen. Wird durch SAP-Integration erstellt.

Kontext: Auftragsbearbeitung, SAP-Integration

Auslagerung

Entnahme von Waren aus dem Lagerbestand für Kommissionierung oder Versand. Kann automatisch oder manuell erfolgen.

Kontext: Lagerprozesse, Kommissionierung
### B

Barcode

Maschinenlesbare Darstellung von Daten durch parallele Striche unterschiedlicher Breite. Wird zur Identifikation von Artikeln und Lagerplätzen verwendet.

Kontext: Identifikation, Datenerfassung

Batch

Gruppe von Artikeln gleicher Beschaffenheit, die unter identischen Bedingungen hergestellt wurden. Wichtig für Rückverfolgbarkeit und Qualitätskontrolle.

Kontext: Chargenverwaltung, Qualitätssicherung

Behälter

Standardisierter Ladungsträger für kleine Teile. Im Georg Fischer WMS verschiedene Größen verfügbar, mit eindeutiger Behälter-ID.

Kontext: Ladungsträger, Materialfluss

Bestand

Aktuell im Lager verfügbare Menge eines Artikels. Wird in Echtzeit durch das WMS verwaltet und mit SAP synchronisiert.

Kontext: Lagerverwaltung, Bestandsführung

Buchung

Registrierung von Lagerbewegungen im WMS. Jede Buchung erzeugt einen Datensatz mit Zeitstempel, Benutzer und Mengendaten.

Kontext: Datenerfassung, Rückverfolgbarkeit
### C

Chargenverwaltung

Verwaltung und Verfolgung von Artikeln nach Produktionschargen. Ermöglicht Rückverfolgbarkeit und chargenspezifische Lagerung.

Kontext: Qualitätssicherung, Rückverfolgbarkeit

Client

Arbeitsplatz-PC mit WMS-Anwendung. Ermöglicht Benutzerinteraktion mit dem WMS für Buchungen, Abfragen und Verwaltung.

Kontext: Systemarchitektur, Benutzerschnittstelle

CSV

Comma-Separated Values - Dateiformat für Datenexport/-import. Wird für Berichte und Datenaustausch verwendet.

Kontext: Datenexport, Berichtswesen
### D

Dashboard

Übersichtliche Darstellung wichtiger Kennzahlen und Statusinformationen des WMS in Echtzeit.

Kontext: Monitoring, Berichtswesen

Datenbank

Zentraler Speicher für alle WMS-Daten. Bei Georg Fischer: Microsoft SQL Server 2022 mit Hochverfügbarkeits-Konfiguration.

Kontext: Systemarchitektur, Datenspeicherung

Disposition

Planung und Steuerung der Lagerplätze und Materialströme. Optimiert Lagerauslastung und Zugriffszeiten.

Kontext: Lagerplanung, Optimierung
### E

EDI

Electronic Data Interchange - Elektronischer Datenaustausch zwischen verschiedenen Systemen. Wird für SAP-WMS-Kommunikation verwendet.

Kontext: Systemintegration, Datenaustausch

Einlagerung

Aufnahme von Waren in den Lagerbestand. Umfasst Platzfindung, physische Einlagerung und Systemregistrierung.

Kontext: Lagerprozesse, Wareneingang

ERP

Enterprise Resource Planning - Unternehmensweites Informationssystem. Bei Georg Fischer: SAP ECC/S4 als führendes System.

Kontext: Systemlandschaft, Integration
### F

FIFO

First In, First Out - Lagerstrategie, bei der die ältesten Bestände zuerst ausgelagert werden. Wichtig für verderbliche Waren.

Kontext: Lagerstrategie, Bestandsrotation

Fixplatz

Fest einem Artikel zugeordneter Lagerplatz. Artikel wird immer am gleichen Platz gelagert.

Kontext: Lagerplatzstrategien, Platzierung

Förderband

Automatisches Transportsystem für Materialien. Verbindet verschiedene Bereiche des Lagers miteinander.

Kontext: Materialfluss, Automatisierung
### G

Gasse

Fahrbereiche zwischen Lagerregalen. Ermöglicht Zugang zu Lagerplätzen durch Gabelstapler oder Regalbediengeräte.

Kontext: Lagerstruktur, Lagertechnik

Gebinde

Verpackungseinheit für Artikel. Definiert die Mindestmenge für Lagerung und Kommissionierung.

Kontext: Verpackung, Mengeneinheiten

Gewicht

Wichtiges Artikelattribut für Lagerstrategie und Transportplanung. Wird bei Wareneingang erfasst und validiert.

Kontext: Artikeldaten, Lagerstrategie
### H

Handheld

Mobiles Datenerfassungsgerät mit Barcode-Scanner. Ermöglicht mobile Buchungen und Abfragen im Lager.

Kontext: Mobile Datenerfassung, Ergonomie

HMI

Human Machine Interface - Benutzerschnittstelle für Interaktion mit dem WMS. Umfasst Bildschirme, Tastaturen und Touch-Bedienung.

Kontext: Benutzerschnittstelle, Bedienung

HRL (Hochregallager)

Automatisches Lager für Paletten mit Regalbediengeräten. Bei Georg Fischer bis 30m hoch für schwere Teile.

Kontext: Lagertechnik, Automatisierung
### I

Inventur

Bestandsaufnahme zur Überprüfung der Systembestände gegen physische Bestände. Periodisch oder permanent durchgeführt.

Kontext: Bestandsführung, Qualitätssicherung

Integration

Verbindung des WMS mit anderen Systemen (SAP, Waagen, Scanner). Ermöglicht Datenaustausch und Prozessautomatisierung.

Kontext: Systemarchitektur, Datenaustausch

I/O

Input/Output - Schnittstellen für Datenein- und -ausgabe. Verbindet WMS mit externen Geräten und Systemen.

Kontext: Systemarchitektur, Schnittstellen
### J

Jungheinrich

Lieferant des WMS bei Georg Fischer. Bietet Warehouse Management System und Lagertechnik aus einer Hand.

Kontext: Systemlieferant, Support

Job

Einzelne Arbeitsaufgabe im WMS. Kann Transport, Einlagerung, Auslagerung oder Inventur umfassen.

Kontext: Arbeitsauftrag, Prozesssteuerung
### K

Kommissionierung

Zusammenstellung von Artikeln aus dem Lager nach Kundenaufträgen. Kann manuell oder automatisch erfolgen.

Kontext: Auftragsbearbeitung, Picking

Konfiguration

Systemeinstellungen des WMS für spezifische Anforderungen. Umfasst Lagerstrategien, Benutzerzugänge und Prozessparameter.

Kontext: Systemverwaltung, Anpassung

KPI

Key Performance Indicator - Kennzahlen zur Leistungsmessung. Beispiele: Durchsatz, Fehlerquote, Lagerumschlag.

Kontext: Leistungsmessung, Optimierung
### L

Lagerbereich

Definierter Bereich im Lager mit spezifischen Eigenschaften. Beispiele: HRL, AKL, Kommissionierbereich.

Kontext: Lagerstruktur, Zonierung

Lagerplatz

Kleinste Lagereinheit mit eindeutiger Adresse. Definiert durch Bereich, Gasse, Regal, Ebene und Position.

Kontext: Lagerstruktur, Adressierung

LHM (Ladehilfsmittel)

Hilfsmittel für Transport und Lagerung. Beispiele: Paletten, Behälter, Gitterboxen.

Kontext: Materialfluss, Standardisierung

LIFO

Last In, First Out - Lagerstrategie, bei der die neuesten Bestände zuerst ausgelagert werden.

Kontext: Lagerstrategie, Bestandsrotation
### M

Mandant

Logisch getrennte Organisationseinheit im WMS. Ermöglicht Mehrfachnutzung des Systems für verschiedene Bereiche.

Kontext: Systemarchitektur, Mandantenfähigkeit

MDE

Mobile Datenerfassung - Erfassung von Daten direkt am Arbeitsplatz mit mobilen Geräten.

Kontext: Datenerfassung, Mobilität

Meldung

Systemnachricht über Ereignisse, Fehler oder Statusänderungen. Wird in Logdateien gespeichert und an Benutzer weitergeleitet.

Kontext: Systemkommunikation, Monitoring
### N

Nachschub

Automatische Auffüllung von Kommissionierplätzen aus dem Reservelager. Wird durch Mindestbestandsmeldungen ausgelöst.

Kontext: Kommissionierung, Automatisierung

Nullbestand

Lagerplatz ohne Bestand. Wird für Neueinlagerungen oder nach vollständiger Auslagerung verwendet.

Kontext: Bestandsführung, Platzoptimierung
### O

Optimierung

Kontinuierliche Verbesserung der Lagerprozesse durch Analyse von Kennzahlen und Anpassung von Strategien.

Kontext: Prozessverbesserung, Effizienz

Order

Englisch für Auftrag. Wird in der WMS-Terminologie oft synonym verwendet.

Kontext: Auftragsbearbeitung, Terminologie
### P

Palette

Standardladungsträger für schwere Waren. Meist Europaletten (1200x800mm) oder Industriepaletten (1200x1000mm).

Kontext: Ladungsträger, Standardisierung

Picking

Englisch für Kommissionierung. Entnahme von Artikeln aus dem Lager für Aufträge.

Kontext: Kommissionierung, Terminologie

Platz

Synonym für Lagerplatz. Eindeutig adressierbare Position im Lager.

Kontext: Lagerstruktur, Adressierung
### Q

Qualitätsprüfung

Überprüfung von Wareneingängen auf Qualität und Vollständigkeit. Kann zu Sperrung oder Freigabe von Beständen führen.

Kontext: Qualitätssicherung, Wareneingang

Quittierung

Bestätigung der Durchführung einer Aufgabe durch den Benutzer. Erzeugt Buchungsdatensatz im System.

Kontext: Prozesssteuerung, Datenerfassung
### R

RBG (Regalbediengerät)

Automatisches Fahrzeug für Ein- und Auslagerung in Hochregallagern. Fährt schienengeführt in der Lagergasse.

Kontext: Lagertechnik, Automatisierung

Reservierung

Vormerken von Beständen für spezifische Aufträge. Verhindert Mehrfachzuordnung derselben Artikel.

Kontext: Bestandsführung, Auftragsbearbeitung

RFC

Remote Function Call - Schnittstelle für Kommunikation zwischen WMS und SAP. Ermöglicht Datenaustausch in Echtzeit.

Kontext: SAP-Integration, Schnittstellen
### S

SAP

Enterprise Resource Planning System bei Georg Fischer. Führendes System für Stammdaten und Geschäftsprozesse.

Kontext: ERP-System, Integration

Scanner

Gerät zum Lesen von Barcodes. Fest installiert oder mobil verfügbar für Datenerfassung.

Kontext: Datenerfassung, Identifikation

Sperrbestand

Bestand, der nicht für Kommissionierung verfügbar ist. Grund können Qualitätsmängel oder Inventurdifferenzen sein.

Kontext: Bestandsführung, Qualitätssicherung

Stammdaten

Grundlegende Datenstrukturen im WMS (Artikel, Lagerplätze, Benutzer). Werden zentral verwaltet und aus SAP übernommen.

Kontext: Datenverwaltung, Systemarchitektur
### T

Transport

Bewegung von Ladungsträgern zwischen Lagerplätzen. Kann automatisch oder manuell erfolgen.

Kontext: Materialfluss, Logistik

Transaktion

Abgeschlossene Folge von Datenbankoperationen. Gewährleistet Konsistenz bei Buchungen.

Kontext: Datenbank, Datensicherheit
### U

Umlagerung

Verschiebung von Artikeln zwischen Lagerplätzen ohne Bestandsveränderung. Dient der Optimierung oder Reorganisation.

Kontext: Lagerprozesse, Optimierung

Umschlag

Kennzahl für die Häufigkeit der Bestandsrotation. Zeigt Effizienz der Lagerhaltung an.

Kontext: Kennzahlen, Lagerverwaltung
### V

Verfügbarkeit

Anteil der Zeit, in der das WMS betriebsbereit ist. Zielwert bei Georg Fischer: 99.9%.

Kontext: Systemverfügbarkeit, SLA

Versand

Ausgabe von kommissionierten Waren an Kunden. Abschließender Schritt der Auftragsbearbeitung.

Kontext: Auftragsbearbeitung, Logistik
### W

Warenausgang

Ausgabe von Waren aus dem Lager. Wird durch Kommissionierung oder Direktversand ausgelöst.

Kontext: Lagerprozesse, Versand

Wareneingang

Aufnahme von Waren in das Lager. Umfasst Annahme, Prüfung und Einlagerung.

Kontext: Lagerprozesse, Beschaffung

WMS

Warehouse Management System - IT-System zur Verwaltung von Lagerprozessen. Bei Georg Fischer: Jungheinrich WMS.

Kontext: Systembezeichnung, Lagerverwaltung
### X

XML

Extensible Markup Language - Format für strukturierten Datenaustausch zwischen Systemen.

Kontext: Datenaustausch, Schnittstellen

XYZ-Analyse

Klassifizierung von Artikeln nach Verbrauchsregelmäßigkeit. X: regelmäßig, Y: schwankend, Z: unregelmäßig.

Kontext: Bestandsanalyse, Disposition
### Z

Zone

Logisch zusammengehörende Bereiche im Lager mit ähnlichen Eigenschaften (Temperatur, Sicherheit, etc.).

Kontext: Lagerstruktur, Zonierung

Zuteilung

Zuordnung von Artikeln zu Aufträgen oder Lagerplätzen. Erfolgt automatisch durch WMS-Algorithmen.

Kontext: Auftragsbearbeitung, Automatisierung

Zwischenlager

Temporärer Lagerbereich für Waren in Bearbeitung. Puffert zwischen verschiedenen Prozessschritten.

Kontext: Materialfluss, Pufferung
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